LED-Förderprogramme

Förderung kommunaler Beleuchtung 2019 - 2022 (Kommunalrichtlinie)

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hat die "Kommunalrichtlinie" - Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative novelliert. Bisherige Förderschwerpunkte wurden an technologische Entwicklungen angepasst und neue Förderschwerpunkte ergänzt.

Am 1. Januar 2019 trat die neue Kommunalrichtlinie in Kraft, die für Kommunen und Akteure ab 25 % kommunaler Beteiligung für die folgenden 4 Jahre neue Fördermöglichkeiten zur Umsetzung von Klimaschutz-Maßnahmen bereit hält.

Der Förderschwerpunkt „Beleuchtung und Belüftung“ umfasst unter anderem:

  • Förderung der
    • Umrüstung von Außen- und Straßenbeleuchtung
    • Sanierung von Lichtanlagen
    • Umrüstung von Innen- und Hallenbeleuchtung
  • Laufzeit: 4 Jahre
  • Bezuschussung: 20-30% (je nach Kommune und Projekt)
  • Mindestzuwendung: 5.000€
  • Kombinationen mit anderen Förderprogrammen möglich
  • Zusammenschlüsse mit gleichartigen Antragstellern möglich
     

Vor dem Hintergrund aktueller politischer Beschlüsse ist sie am 5. Juni 2019 überarbeitet worden. In Bezug auf den Förderschwerpunkt „Beleuchtung und Belüftung“ ergeben sich dadurch folgende Änderungen:

  • 15% höhere Förderquote für Kommunen in Braunkohlerevieren
    Antragsteller aus den vier Braunkohlerevieren (Abschlussbericht der Kommission »Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung«: hier geografisch definiert) erhalten eine erhöhte Förderquote
  • Präzisierung technischer Anforderungen
    Bei der Außen- und Straßenbeleuchtung ist eine getrennte Schaltung der Beleuchtung nicht zwingend erforderlich

 

Anträge auf Zuwendung können weiterhin bei dem Projektträger Jülich (PtJ) gestellt werden.
Antragsfristen: 1. Januar bis 31. März und 1. Juli bis 30. September
Fördermittel für kommunale Netzwerke können ganzjährig beantragt werden.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: